Archiv der Kategorie: Werkzeug

Hier werrden die Werkzeug-Themen einsortiert.

Badezimmerschrank

Wie angekündigt, gibt es heute dein Artikel zum Badezimmerschrank.

Bei uns im Badezimmer stand ein gutes Jahr lang ein kleines Regal neben der Waschmaschine. Das sah nicht schön aus und die Sachen staubten recht schnell ein. Ausserdem war es zu klein, weshalb einiges, was eigentlich im Bad stehen sollte hier keinen Platz fand.

Also musste ein Schrank her.
Hier die Skizze dazu.

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Der Schrank ist 200cm Hoch, 45cm breit und 55cm tief.

Die Materialkosten lagen bei ca 90-100€.

Baubilder gibt es leider keine.

Die Fachgrößen sind unten durch den Inhalt vorgegeben. Die Oberen sind gleichmäßig verteilt.

Die Böden sind alle mit jeweils „3“ Verbindern (VB 35) pro Seite „fest“ verbaut, liegen also nicht nur auf. Die 3 in Häckchen, weil einige bedingt durch die schablonenlose Handarbeit einige nicht passten. Sowohl die Löcher in den Seitenteilen als auch die Aussparungen in den Böden sind nach dem Anzeichnen mit einem Zollstock mit dem Akkuschrauber gebohrt worden sind.

Beim Zollstock liegt das Problem. Er hat etwas Spiel in den Gelenken und so kriegt man je nachdem ob gestreckt oder gestaucht auf den anzuzeichnenden 50 cm schonmal 2 mm Unterschied raus… die reichen, dass die Verbinder nicht mehr passen, sind aber zu wenig um den Dübel zu versetzen…

Es wird Zeit, dass ich mir Metalllineale in 500 und 750mm Länge kaufe. Dann fällt zumindest diese Ungenauigkeit weg.

Das nächste Problem war dann die Rückwand… die musste nämlich weil die Böden nicht 100% gleichmäßig saßen auch einige Milimeter schief rein… Um einen Spalt zwischen Böden und Rückwand zu verhindern. Dazu kommt, dass die billigen Schaftfräser irgendwie nach einem Meter Nutfräsen (selbst mit sehr kleiner Zustellung) stumpf waren… Hätte ich mal doch die Kreissäge genommen, das hätte weniger Ärger gemacht.

Dann kamen noch die Umleimer drauf. Das mache ich mit einem stinknormalen „wegschmeiß-Preisklasse“-Bügeleisen. Den Überstand entferne ich mit der Seite eines Stecheisens, das geht mit etwas Übung super.

Dann noch eben die Löcher für die Scharniere gebohrt.(Zum Anzeichnen verwende ich hier Hettichs Multi-Blue Schablone aus Kunststoff.)

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Ein Griff an die Tür geschraubt, der noch aus dem Küchenumbau über war.
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Dann alle Teile wieder auseinander gebaut, einmal über den Flur getragen und im Bad wieder montiert.

Die Rückwand steckt in der Nut (Seitewand, Deckel, Seitanwand) und ist an einigen Stellen mit ein paar Böden verschraubt, zusätzlich sind noch eine Hand voll Rückwand-Halter verbaut. Die stecken in der Nut und werden mit einer Schraube noch reingepresst. Doppelt hält besser 😉 Bilder hiervon gibt es beim nächsten Umzug. Erstens ist der Schrank ziemlich voll und zweitens auch leer recht schwer. Schließlich besteht er größtenteils aus 19mm Spanplatte und hat eine 5mm Rückwand.

Auch 4 Einstellfüße hat der Schrank bekommen, weil der Boden nicht 100% gerade ist und weil er neben der Waschmaschine steht… Spätestens beim Fusselsieb-Reinigen gibt’s mal eine Pfütze.

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Die Türscharniere sind „Automatik-Scharniere“.Die kosten mit 2,40€ (inkl der Kreuzplatte, exkl Befestigungsschrauben) zwar das vierfache von den Standardteilen aber das macht den Kohl auch nicht fett. Diese Scharniere haben eine eingebaute Dämpfung. (steht GTV dran, keine Ahnung inwieweit Hettich/Blum/andere teurere Marken da besser sind… Bis jetzt erfüllen 8 Stück davon in 3 Schränken ihre Aufgabe gut)

Noch ein „Gesamtbild“, leider ist das Badezimmer zu schmal, als dass ich den Schrank mit der Handykamera komplett drauf bekommen würde…

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~ Finn

 

Balkon-Tisch 1

Wie angekündigt gibt’s hier eine kurze Doku des Tischbaus.

Zu allererst gab es einen Prototypen bestehend aus einem Reststück Küchenarbeitsplatte und den unveränderten Beinen, um ein Gefühl für die Höhe zu bekommen (kein Bild vorhanden…)

Weiter ging es mit dem Bauplan(anklicken für ein großes Bild davon)

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Als nächstes musste etwas Kühlung für mich her…

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Mal eben die 30€ Baumarkt-Gehrungssäge auf den Tisch gespaxxt

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Die Maße auf einer Dachlatte angezeichnet und zugeschnitten

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Dann habe ich die Beine (die ich inzwischen eingekürzt und mit Einstellfüßen versehen habe) auf Teil C und D geschraubt, und alles zum ausprobieren auf die Tischplatte geschraubt. Spätestens jetzt sieht wohl jeder, dass es ein Klapptisch wird. Stellfläche ist nunmal ein begrenztes Gut auf dem Balkon, seitdem die Bank draussen steht passen mit viel drücken nur noch 3 Wäscheständer auf den Balkon, wenn man mal Bettwäsche wäscht sind die aber zu wenig.
(hier fehlen irgendwie Bilder…)

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Weil ich mit dem Meter Tischlänge nicht ganz hingekommen bin, mussten für die inneren Beine Aussparungen in Teil C gestemmt werden.
Los gings mit einer großen Bohrung007_tisch_klein

 

Im Anschluss wurde das Ganze mit einem Stemmeiesen freigestemmt.
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Noch eben die Verschlüsse drauf

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Dann folgte auch schon die Beplankung:

Als Abstandshalter dienen die gleichen Hilfsstücke wie bei der Bank.

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Erstmal anzeichnen, damit es auch ordentlich wird.

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Im Anschluss vorbohren, für Weichholz sind diese Teile hier vom Discounter tatsächlich zu gebrauchen, dass ein leichter Abdruck entsteht ist nicht schlimm, die Bretter werden eh noch abgeschliffen.
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Hier zeigt sich einer der Vorteile von den 8mm Spaltmaß: einfach eine Hand voll Dübel zwischenstecken und die Spalte passen013_tisch_klein

Nachdem ich den Tisch einmal auf dem Balkon hatte, war klar, die Ecke muss weg.

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Darauffolgend wurden die Enden von Teil A und B noch angeschrägt.

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Und schon ist der Tisch mechanisch(fast) fertig(es fehlt noch eine Verriegelung für den eingeklappten Zustand). Bauzeit war eine gute Stunde.

Das aufwändigste kommt aber noch…
Die Oberflächenbearbeitung…
Schleifen, Pinseln, Schleifen Pinseln. Wenn das fertig ist, folgt der nächste Beitrag zum Thema mit Details und einem Bild vom fertigen Tisch auf dem Balkon.

(ich muss mir angewöhnen noch mehr Bilder zu machen, dabei hattte ich gefühlt die ganze Zeit das Handy in der Hand und hab eifrig geknipst)

 

~Finn

[Hier geht’s zum zweiten Teil]