Balkon-Tisch 1

Wie angekündigt gibt’s hier eine kurze Doku des Tischbaus.

Zu allererst gab es einen Prototypen bestehend aus einem Reststück Küchenarbeitsplatte und den unveränderten Beinen, um ein Gefühl für die Höhe zu bekommen (kein Bild vorhanden…)

Weiter ging es mit dem Bauplan(anklicken für ein großes Bild davon)

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Als nächstes musste etwas Kühlung für mich her…

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Mal eben die 30€ Baumarkt-Gehrungssäge auf den Tisch gespaxxt

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Die Maße auf einer Dachlatte angezeichnet und zugeschnitten

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Dann habe ich die Beine (die ich inzwischen eingekürzt und mit Einstellfüßen versehen habe) auf Teil C und D geschraubt, und alles zum ausprobieren auf die Tischplatte geschraubt. Spätestens jetzt sieht wohl jeder, dass es ein Klapptisch wird. Stellfläche ist nunmal ein begrenztes Gut auf dem Balkon, seitdem die Bank draussen steht passen mit viel drücken nur noch 3 Wäscheständer auf den Balkon, wenn man mal Bettwäsche wäscht sind die aber zu wenig.
(hier fehlen irgendwie Bilder…)

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Weil ich mit dem Meter Tischlänge nicht ganz hingekommen bin, mussten für die inneren Beine Aussparungen in Teil C gestemmt werden.
Los gings mit einer großen Bohrung007_tisch_klein

 

Im Anschluss wurde das Ganze mit einem Stemmeiesen freigestemmt.
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Noch eben die Verschlüsse drauf

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Dann folgte auch schon die Beplankung:

Als Abstandshalter dienen die gleichen Hilfsstücke wie bei der Bank.

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Erstmal anzeichnen, damit es auch ordentlich wird.

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Im Anschluss vorbohren, für Weichholz sind diese Teile hier vom Discounter tatsächlich zu gebrauchen, dass ein leichter Abdruck entsteht ist nicht schlimm, die Bretter werden eh noch abgeschliffen.
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Hier zeigt sich einer der Vorteile von den 8mm Spaltmaß: einfach eine Hand voll Dübel zwischenstecken und die Spalte passen013_tisch_klein

Nachdem ich den Tisch einmal auf dem Balkon hatte, war klar, die Ecke muss weg.

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Darauffolgend wurden die Enden von Teil A und B noch angeschrägt.

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Und schon ist der Tisch mechanisch(fast) fertig(es fehlt noch eine Verriegelung für den eingeklappten Zustand). Bauzeit war eine gute Stunde.

Das aufwändigste kommt aber noch…
Die Oberflächenbearbeitung…
Schleifen, Pinseln, Schleifen Pinseln. Wenn das fertig ist, folgt der nächste Beitrag zum Thema mit Details und einem Bild vom fertigen Tisch auf dem Balkon.

(ich muss mir angewöhnen noch mehr Bilder zu machen, dabei hattte ich gefühlt die ganze Zeit das Handy in der Hand und hab eifrig geknipst)

 

~Finn

[Hier geht’s zum zweiten Teil]

Wöchentliches Mini-Update #001

Ab jetzt plane ich für jeden Mittwoch ein Mini-Update mit einem Ausblick auf den Haupt-Beitrag, der freitags mittags veröffentlich werden soll.

Da du das hier liest, hast du vom Blog-Umzug Wind bekommen.
Hier und da muss ich noch z.B. die Bilder neu hochladen(aktuell holt sich der Blog die vom alten wordpress.com-blog)
[^^^/ organisatorischer Teil des ersten Mini-Updates^^^]

Diesen Freitag gibt’s vermutlich noch keinen Haupt-Beitrag, weil ich das zeitlich vermutlich nicht schaffe.

[Edit nummer xx]

Ich bin heute doch noch dazu gekommen etwas aufzuräumen und mit dem Lounge-Tisch anzufangen.
Der Tisch ist mechanisch fast fertig, es fehlen noch Kleinigkeiten und die Oberflächenbearbeitung sowie -Behandlung.

Der Bebilderte Artikel folgt morgen Nachmittag.

Ab jetzt gibt’s Bilder während der Bauphase von Projekten, bei den fertigen Projekten, die ich im laufe der Zeit vorstellen werde, fehlen diese Bilder größtenteils, deshalb werde ich versuchen diese *plop ich hab da mal was vorbereitet*-Beiträge zwischendurch einzuschieben.

Die letzten 3 Juli-Wochen bin ich am arbeiten, kann also sein, dass in dem Zeitraum der Freitags-Beitrag mal kürzer ausfällt.

~Finn

Meine Garten-Bestandsaufnahme

Wie versprochen gibt es nun Bilder aus meinem „Garten“, vielleicht sollte ich eher sagen von meiner Plantage? Alle Pflanzen (von den Zwiebel abgesehen) sind aus Samen herangezogen und bis auf die Paprika und Salat 1 jeweils die stärksten Ihrer Geschwister.

Als erstes habe ich -mal eben schnell- Schilder gebastelt, damit alle wissen, welche Pflanze gemeint ist.

Für den Bau der Schilder spare ich mir mal den Text, die Bilder sagen eigentlich alles.
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Ab hier gehts dann ans Verteilen der Schilder, also sage ich mal was zu den Pflanzen.

013_klein012_kleinPaprika #1 und #2 kamen zeitgleich und gleich groß nach draußen, während Paprika #3 noch ein paar Wochen Fensterbank-Komfort genoss. #2 hatte aber irgendwie Startprobleme und ist deshalb etwas zurück im Wachstum.

011_kleinPaprika #3 hat heute ihre erste Blüte verloren, ist aber etwa genauso groß wie #1, die längere Zeit im doch etwas wärmeren Wohnzimmer hat sie wohl früher in die „Pubertät“ geschickt.

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Das ist die erste Runde Römersalat, auf der Packung steht, dass man alle paar Wochen nachsäen soll um durchgehend frischen Salat ernten zu können, dieses Nachsäen ist in Form von Salat 2 geschehen.

 

009_kleinDas ist die zweite Runde Salat, die seit 2(oder 3?) Wochen auf der Fensterbank heranwächst.

015_klein 010_kleinVon links nach rechts: Tomate #2 #1 #3.
Nummer 3 ist einige Wochen nach ihren Geschwistern in den großen Kübel umgezogen und daher um einiges kleiner.
Als Rankhilfe dienen Leerrohre für Kabel, die kosten einen Bruchteil dieser Grünen Stangen und haben sich letztes Jahr bewährt. Befestigt sind die Pflanzen mit etwas selbsthaftendem Verband und einem Kabelbinder. Die als Pflanzen gekauften Tomaten meiner Nachbarin sind meinen um ein paar Wochen voraus.

016_kleinHier stecken einfach nur 2 ausgetriebene Zwiebel in der Erde. Das Grün hat ein ausgeprägtes Zwiebel-Aroma. Früchte wird es von der Pflanze keine geben. Sie wird blühen und aus den Samen kann man dann nächstes Jahr Zwiebeln anpflanzen.

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Schnittlauch, Petersilie, Basilikum. Die Kräuter tun sich draußen etwas schwer mit dem Wachsen. Das Wachstum der Petersilie scheint gerade still zu stehen.

018_kleinDer leere Kartoffelturm… Wahrscheinlich zieht hier die zweite Runde Salat ein. Oder vielleicht auch Paprika #2, damit alle Paprika-Pflanzen ihren eigenen Pott haben.

Am Geländer hängt noch ein bisschen was fürs Auge, langsam kommen die ersten Blüten.

~Finn

Erster „Garten“- Beitrag gleich was trauriges…

Du hast zwar noch keine weiteren Infos über meinen (Balkon-)“Garten“, aber die folgen bald.
Aktueller Zwischenstand ist:
Paprika #3 blüht, die Tomaten inzwischen auch, die Zwiebeln sind auf dem besten Weg dahin, die erste Runde Römer-Salat landet wenn das Wetter sich etwas bessert vielleicht schon Ende des Monats auf dem Teller.

Leider musste ich heute etwas trauriges feststellen… Mein Kartoffelturm ist gescheitert… In einem Kartoffelturm pflanzt man, wie es der Name vermuten lässt, Kartoffeln an.
Besonders an diesem Turm ist aber, dass man damit angeblich auf wenig Platz eine gute Ausbeute erzielen kann.
Das ganze soll angeblich dadurch zustand kommen, dass man durch wiederholtes Anhäufeln Fruchtstände auf mehreren Ebenen erzeugt.
Das dritte und letzte mal habe ich vor ungefähr 2-3 Wochen angehäufelt.
Nur brachen diesmal irgendwie nicht .wie bei den zwei Malen davor- nach 1-2 Wochen wieder Blätter durch die Oberfläche. Nach einer weiteren Woche(auch bedingt dadurch, dass ich das letzte Wochenende fast durchgehend unterwegs war), brannte es mir heute unter den Nägeln und ich habe nachgeschaut, wo das Grün denn bleibt.
Als nach vorsichtig freigelegten 5 Zentimetern noch kein Grün in Sicht war, habe ich in größeren Schritten nachgeforscht… Im gesamten Kübel war nur ein matschiger Überrest eines Triebes zu finden.
Anscheinend war das letzte Anhäufeln in Verbindung mit dem vielen kalten Regen der letzten Wochen etwas zu viel. Vermutlich auch, weil der Kartoffelturm ein ziemliches Spontanprojekt war und deshalb nicht ausreichend Vorlaufzeit da war um die Erde entsprechend zu düngen (im Herbst vorher Mist einarbeiten und so…).
Dieses Jahr wird das wahrscheinlich nichts mehr mit einem zweiten Anlauf. Also wird vermutlich Paprika #2 in den Kübel ziehen, sollte die das nicht überleben kommt die dritte Salatrunde in den Kübel.

Der nächste Gartenbeitrag wird wohl den aktuellen Stand mit Bildern dokumentieren und eine  Übersicht über meinen Balkongarten liefern.

Wenn ich dazu komme mache ich auch ein paar Fotos von dem dann leeren Kartoffelkübel.

Wie ich ein (Plattenwerkstoff-)Projekt plane.

Hier will ich dir zeigen, wie bei mir ein (Plattenwerkstoff-)Projekt vom Kopf über die Werkbank an seinen Platz gelangt.

Los gehts im Normalfall mit dem Ausmessen der Gegebenheiten zum Beispiel der Lücke, in die ein Möbelstück kommen soll.

abmasse

Darauf folgt eine Skizze in meinem Ideenbuch. Erstens sieht das schlau aus und zweitens sind so alle Projekte „ordentlich“ beieinander. Es war zwar viel Sucherei, aber ich habe tatsächlich ein DIN A4 Ringbuch, kariert mit Eingriff-Register für unter 5€ gefunden.
neben_waschmaschine

Auf die Skizze folgt das Hervorheben der einzelnen Bauelemente.
Hier Seitenwände(braun), Fachböden(grün), Zwischenböden(orange), Tür(Bleistiftschraffur)

Dann geht’s, ausgehend von den Abmaßen und Materialstärken, an die Dimensionierung der Bauelemente und Abstände.
dimensionen

(noch eben schnell mal ausgerechnet, was es ungefähr kosten wird um die Größenordnung zu wissen)

kosten

Im Anschluss hieran findet ein Ausflug in den Baumarkt statt, ein Bisschen habe ich das gefühl die Jungs da wissen schon, was auf sie zu kommt, wenn ich auftauche.

Wenn alle Teile in die Wohnung verfrachtet worden sind nehme ich mir eine Rolle Malerkrepp und beschrifte die Bauelemente ungefähr so:
malerkrepp2
Hierbei sollte man darauf achten, welche Kanten schön und welche unschön sind.

Dann folgt die eigentliche Verarbeitung inklusive regelmäßiger Testaufbauten. Die sind nützlich um kleine Fehler im Keim zu ersticken und die aus ihnen entstehenden Probleme nicht durch das ganze Projekt zu schleppen.

Nachdem alle Verabeitungsschritte abgeschlossen sind wird das Projekt(wenn es zu unhandlich ist, was oft der Fall ist) an seinem Bestimmungsort aufgebaut.

Für meine nächsten Projekte werde ich mich bemühen sauberer zu schreiben, versprochen ;). Bis jetzt waren das alles immer nur MEINE Notizen, die musste niemand anders lesen geschweige denn verstehen können.

Schreibtischboard in 30 Minuten

Hier entsteht demnächst ein Beitrag zu dem Board, auf dem meine Monitore stehen.

Eigentlich kann der Beitrag jetzt schon entstehen, es fehlen nur die Bilder. Also ran an den Speck.

Auf meinem Schreibtisch stehen zwei Monitore. Vor dem Bau dieses Boards sorgten diverse dicke Sachen, die man eher weniger oft braucht für die richtige Höhe.
Sauhässlich aber es hat funktioniert und mich lange Zeit nicht gestört.

Störend daran war aber irgendwann, dass ich hier echt viel Platz verschwendet habe. Besonders wenn ich ein Projekt plane ist die Tastatur meistens im Weg, mit diesem Provisiorium landete sie dann irgendwie auf halb-acht hängend auf den beiden Monitorfüßen.

Weil der Schreibtisch gerade so schön freigeräumt war, wurde es Zeit diesen Missstand zu beheben.

Also flux in den Baumarkt gefahren und die Leute im Holzzuschnitt beschäftigt (tu ich gerne :D).

Gekauft habe ich:

  • 1x 165,0 x 22,0 cm² (das eigentliche Board)
  • 2x  13,1 x 21,8 cm² (Die beiden äußeren Stützen, die 2mm weniger dienen Dazu einen Überstand zu vermeiden)
  • 4x  13,1 x 21.0 cm² (die beiden mittleren und hinteren Stützen)

Mit Hilfe des Wolfcraft Holzdübel-Sets habe ich die Stützen mit je 2stk 8mm Dübeln erstmal trocken mit dem Board verbunden.
Die linke innere und hintere Stütze bilden ein L und sollen dafür sorgen, dass das Ganze auch winklig wird.

Danach habe ich die Sichtkanten mit Edding-Kreuzen markiert und alles demontiert.
Dann kamen die Umleimer drauf. Der überstehnde Umleimer wird mit der Seite eines Stemmeisens abgeschert (ein Video hierzu folgt demnächst). Anschließend empfiehlt es sich die Kanten mit einem feinen Schleifpapier(memo an mich: feines Schlafpapier nachkaufen!) zu brechen, weil sie doch recht scharfkantig sind.

Jetzt würde man das Ganze eigentlich mit einem Kleks Leim an jedem Dübel wieder montieren… den Kleks Leim habe ich mir gespart.
Das Board wird ja nicht bewegt, deshalb sind alle Verbindungen statisch auf Druck belastet.

 

[Bilder folgen… nach einer kleinen Aufräum-Session]

 

Wer was warum?

Wer schreibt hier eigentlich was und warum?

Kommen wir zum Wer:
Ich bin Finn, auf meinem Typenschild steht Baujahr 1993.
Ich bin gelernter Physiklaborant und habe direkt nach der Ausbildung 2 Jahre im Bereich der Werkzeugbeschichtung Anlagen bedient, gewartet, repariert…
Weil ich meine, dass da mehr in mir steckt, mache ich gerade meinen Techniker Maschinentechnik Fachrichtung Konstruktion.
Das läuft ganz gut, besonders wenn man bedenkt, wie wenig ich mit diesen Metallsachen eigentlich vorher am Hut hatte.
Ich baue gerne Sachen selbst, meistens weil die kaufbaren Sachen meinen Ansprüchen nicht genügen was die Individualität und Zweckmäßigkeit angeht.
Aber davon wirst Du in fast allen Projektbeiträgen genug sehen. Inzwischen würde ich sagen, dass ich das doch auf einem ganz guten Hobby-Niveau hinbekomme und helfe damit auch gerne mal Freunden und Bekannten, wenn sie was besonderes brauchen.

Nun das Was:
Ich werde hier versuchen, Dir einige meiner Projekte zu präsentieren und Details dazu zu erläutern, im besten Fall lernen wir beide etwas daraus 😉

Das Warum:
Viel von meinem Interesse an solchen Sachen habe ich durch Blogs, YT-Kanäle und ähnliche Medien stillen können und so einiges gelernt und erfahren. Meine Projekte und bei ihnen auch die gemachten Fehler würde ich gerne präsentieren um zu zeigen was mit relativ wenig Werkzeug geht und wo sich Fehler einschleichen.